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Heimat?

Ich denke seit gestern ziemlich intensiv über die Heimat und ihre Bedeutung nach. Was mich dazu veranlasst, ist ein akutes Einsamkeitsgefühl. Ich sitze hier in meiner Wohnung und will eigentlich nichts Anderes, als endlich nach Hause zu fahren. Der Nachmittag, wenn ich das endlich tun kann, kann gar nicht schnell genug da sein.

Jetzt frage ich mich: Woran liegt das? Schließlich fühle ich mich hier wohl und ich betrachte meinen neuen Wohnort auch definitiv als zu Hause.

Nun, zuerst mal war ich schon eine ganze Weile nicht daheim. Zweitens ist es kurz vor Weihnachten und das feiert man ja bekanntlich mit der Familie. Und dass meine Eltern und eine gute Freundin kürzlich zu Besuch waren, hat mir sicher noch mal vor Augen geführt, dass daheim ne ganze Menge Leute sitzt, die ich vermisse und die grade nicht da sind. Und drittens fahr ich von zu Hause aus nach Weihnachten in den Chor, worauf ich mich so sehr freue, dass ich's gar nicht erwarten kann.

Das sind schon mal drei gute Gründe. Aber dann ist mir noch einer eingefallen, der mein Einsamkeitsgefühl und meine Freude auf daheim noch viel besser erklärt: Fast alle Freunde, die ich hier habe, sind schon heim gefahren. Die Leute aus der Uni (bis auf ein oder zwei, die heute noch mal sehe), meine Mitbewohnerin und meine Nachbarin – alle weg. Sie alle fehlen mir zur Zeit sehr, schließlich hab ich sie seit Oktober quasi jeden Tag um mich gehabt. Und als mir das aufgefallen ist, ist mir auch noch mal klargeworden, was „Heimat“ eigentlich ausmacht: die Leute, die da sind! Klar, ich liebe meine neue Stadt und bin gerne hier, aber ohne meine Freunde ist es nicht halb so schön! Mit ihnen hab ich ja schließlich viele Sachen erlebt, die diese Stadt für mich zur zweiten Heimat haben werden lassen (bzw. immer noch werden lassen).

Noch deutlicher wird mir diese Bedeutung der Freunde für das Heimtagefühl, wenn ich an den Chor denke. Wir treffen uns nur ein paar Mal im Jahr und das auch an wechselnden Orten. Und wenn ich mich auf den Chor freue, dann natürlich nicht auf die Jugendherberge, in der wir uns treffen werden, sondern auf die Leute. Diese Leute sind eine zweite Familie für mich. Vielleicht fühl ich mich deshalb so „angekommen“ und „daheim“, wenn ich im Chor bin. Es ist eine geistige Heimat.


Ich glaube, diese Gedanken kennt jeder in irgendeiner Form. Und sicher hatten auch viele schon die gleiche Erkenntnis wie ich. Ich wollte es trotzdem nochmal formulieren, weil ich es für wichtig halte, sich mal bewusst zu machen, wie wichtig Familie und Freunde im Leben sind. Ich bin froh, dass ich sie habe!


So, da jetzt wieder etwas Zeit bis zum Nachmittag vergangen ist, sollte ich mich langsam mal um das Zeug kümmern, das ich mitnehmen will und wende mich daher wieder weniger philosophischen Sachen zu. Ich wünsche allen Lesern ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!

22.12.08 11:34
 


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Silke (23.12.08 11:29)
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