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Hilflosigkeit

Die Hilflosigkeit ist ein ganz schreckliches Gefühl. Zu sehen, wie es jemandem, den man mag, immer schlechter geht, und zu wissen, dass man nichts tun kann, was ihm helfen könnte, kann einen fast wahnsinnig machen. Noch schlimmer ist es, wenn dieser jemand auch noch selbst dafür verantwortlich ist. Wenn ich sowas höre, gehe ich erst recht an die Decke! Wie schaffen es manche Leute bloß, sich selbst so zu quälen? Warum können sie nicht damit aufhören und die Notbremse ziehen? Oder wollen sie es gar nicht? Sie müssen doch erkennen, was sie sich antun. Wie können sie das dann nur ignorieren und immer weiter machen mit der Selbstzerstörung?

Und ihre Umwelt steht machtlos daneben und kann nichts unternehmen. Weder kann sie sie abhalten, noch ihnen ins Gewissen reden oder sie entlasten. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist fast noch schlimmer, als selbst in einer Situation zu stecken, die an einem zehrt. Denn da kann man sich immer noch selbst helfen oder helfen lassen. Besagten Personen aber kann man nicht helfen, nicht, wenn sie es nicht von sich aus wollen. Versucht man es trotzdem, wird man abgewiesen und macht die Lage nur noch schwieriger für alle Beteiligten.

Ich habe diese Hilflosigkeit satt – diese Mischung aus Wut, Ohnmacht und Verzweiflung! Wenn ich betreffenden Personen doch bloß den Arschtritt (Sorry für die Formulierung, aber es ist das einzig passende Wort.) geben könnte, den sie anscheind nötig haben, um zu erkennen, dass sie was ändern müssen! Wenn ich es, wenn das schon nicht geht, doch wenigstens abstellen könnte, mir Sorgen zu machen! Aber das kann ich nicht. Ich kann nicht durch reine Willenskraft erreichen, dass Leute, die es eigentlich nicht anders verdient haben, mir gleichgültig sind. Dazu bin ich viel zu mitfühlend. Und so beschäftigen mich meine Sorgen weiterhin und ich könnte mich weiterhin fürchterlich aufregen (und tue das auch gelegentlich), wenn ich an Personen denke, auf die oben Genanntes zutrifft.

Ich hoffe, dass sich die oben geschilderte Situation bald ändert, auch wenn es im Moment so gar nicht danach aussieht. Die Wut, die sich heute Abend während eines Gesprächs angestaut hat, konnte ich mir zumindest für's erste von der Seele schreiben. Bis zur nächsten Unterhaltung, die sich um das Thema dreht...


Dieser Text ist für eine ganz bestimmte Person, die jetzt ganz sicher auch weiß, dass sie gemeint ist. Vielleicht hilft es ja auch dir ein wenig weiter! (Und allen anderen, die dieses Gefühl nur zu gut kennen.)

 

Nächtliche und ziemlich nachdenkliche Grüße

8.9.08 02:39
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sab (12.9.08 10:42)
Tja, ich kenn das nur zu gut. Diese Hilflosigkeit, die in Wut umschlägt, wenn man rat- und hilflos zusehen muss, wie sich ein netter Mensch selbst zugrunde richtet, ohne dass man etwas anderes tun kann als zuzuschauen.

Gerade, dass man absolut nichts tun und eigentlich sogar nichts sagen darf, dass man einfach nur "aushalten" muss, macht die Situation so unerträglich. Vor allem wenn der/die/das Betreffende gar nicht merkt oder realisiert, dass er/sie/es mit seinem Verhalten auch andere Menschen beeinflusst bzw. beeinträchtigt.

Und "sich einfach nicht mehr drum kümmern" ist leider auch keine Lösung :-( Ich zumindest kann nicht einfach "machen", dass mir bestimmte Leute egal sind, auch wenn es manchmal besser wäre ;-))
"Reinhauen" ist genauso wenig eine Lösung, obwohl es manchmal wahrscheinlich echt erleichternd wäre.

Deshalb schicke ich dir, liebe Resi, einen solidarischen, verstehenden Gruß rüber.

sab

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