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5000 Kilometer...

... sind ganz schön viel. Wie ich das bloß aushalten soll?
17.2.09 19:46


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Rückblick

Ich habe diese kleine Seite hier vernachlässigt. Aus gutem Grund, denn ich hab im vergangenen Monat viel erlebt. Was, will ich hier mal resümieren:

Das Jahr fing denkbar gut an. Ich hab wie immer im Chor gefeiert und ich muss sagen, dass die Feier und der Neujahrstag dieses Jahr ganz besonders schön waren und ich mich sehr gerne daran zurück erinnere.

Nach ein paar erholsamen Tagen daheim ging es direkt wieder los in meine Studienstadt und da direkt in den Unialltag. Und sofort standen die nächsten Konzerte vor der Tür: Am 8.01. ein Gesangsabend (obwohl ich – wie manche wissen – lieber woanders gewesen wäre), am 9.01. ein total witziges und im Anschluss sehr nettes Voce-Konzert und am 10.01. der absolute Höhepunkt, ein Konzert von Vocal Journey und Rajaton. Vocal Journey, ein Jazz-Pop-Gospel-Chor, bestehend aus Lehramtstudenten der Musikhochschule, hat mich total begeistert und wirklich hervorragend mit der finnischen Acappella-Gruppe Rajaton mitgehalten. Meine Begleitung und ich waren hin und weg von der Leistung der beiden Gruppen (ich vielleicht noch mehr als meine Begleitung, weil ich Rajaton (endlich!) zum ersten Mal live hören und sehen konnte) – für mich war es eins der besten Konzerte, die ich je erlebt hab und wird wohl so schnell auch nicht übertroffen werden. Ach ja, und 'nen neuen Rajaton-Fan hab ich auch geworben.

Nach so einem Wochenende hätte ich eigentlich Zeit zum Ausspannen gebraucht, aber das war nicht drin. Am Samstag (10.01.) hatte nämlich die heiße Phase des Chorprojektes begonnen und es wurde jeden Tag viel geprobt. Zum Glück hat es sich gelohnt, die Konzerte am Ende der nächsten Woche waren gut und die Kommilitonen und Freunde, die zugehört haben, haben diesen Eindruck zum Großteil bestätigt.

Am Wochenende war ich wieder unterwegs, erst den Geburtstag einer Freundin mit einem sehr leckeren und gemütlichen Brunch nachfeiern und am Sonntag einer anderen Freundin beim Singen zuhören.

Die letzten zwei Wochen standen unter dem Motto „Oper“. Ich war fürs Orchester eingeteilt worden und hatte – außer am Wochenende – jeden Tag mehrere Stunden Probe. Am Anfang war es etwas langweilig, aber sobald die Sänger dabei waren, wurde es interessant. Die Oper hat sich als locker und lustig herausgestellt und die Sänger hatten mindestens so viel Spaß an ihren schauspielerischen Rollen wie wir Musiker beim Zuschauen und Begleiten. Die Aufführungen entlockten den Zuschauern (unter denen auch wieder Freunde und Kommilitonen waren – danke fürs Kommen!!!) so manches Lachen und auch wir im Orchestergraben hatten oft Mühe, den Lachanfall zu unterdrücken und konzentriert weiterzuspielen. Ich werde mich jedenfalls gerne dran erinnern – an die Musik, die Kostüme, die Figuren und ihre Dialoge, die ich inzwischen halb mitsprechen kann und die zum Teil zu running gags geworden sind und an so manches ungewöhnliche Gespräch mit den Darstellern.

Der Januar endete mit einer wirklich aufbauenden Unterrichtsstunde und der Aussicht auf viel Freizeit in den Semesterferien (die für mich quasi schon angebrochen sind). Irgendwie ging das unglaublich schnell. Fast zu schnell. Im Rückblick war es ein wirklich wunderschöner, aber auch ereignisreicher und daher anstrengender Monat. Ich finde es schade, dass er vorbei ist und bin gleichzeitig froh darüber, denn der Februar hat schon wieder vielversprechend begonnen und ich freue mich schon auf viele schöne Sachen, die jetzt anstehen!

Ich will versuchen, ein bisschen häufiger zu schreiben und ich freue mich, wenn ihr mitlest.

In diesem Sinne: Liebe Grüße und bis bald,

Resi

 

PS: Ich hab grad gemerkt, dass das hier der erste Eintrag ist, der irgendwie in alle Kategorien passt. *g* Hatt ich auch noch nie...

1.2.09 18:27


Heimat?

Ich denke seit gestern ziemlich intensiv über die Heimat und ihre Bedeutung nach. Was mich dazu veranlasst, ist ein akutes Einsamkeitsgefühl. Ich sitze hier in meiner Wohnung und will eigentlich nichts Anderes, als endlich nach Hause zu fahren. Der Nachmittag, wenn ich das endlich tun kann, kann gar nicht schnell genug da sein.

Jetzt frage ich mich: Woran liegt das? Schließlich fühle ich mich hier wohl und ich betrachte meinen neuen Wohnort auch definitiv als zu Hause.

Nun, zuerst mal war ich schon eine ganze Weile nicht daheim. Zweitens ist es kurz vor Weihnachten und das feiert man ja bekanntlich mit der Familie. Und dass meine Eltern und eine gute Freundin kürzlich zu Besuch waren, hat mir sicher noch mal vor Augen geführt, dass daheim ne ganze Menge Leute sitzt, die ich vermisse und die grade nicht da sind. Und drittens fahr ich von zu Hause aus nach Weihnachten in den Chor, worauf ich mich so sehr freue, dass ich's gar nicht erwarten kann.

Das sind schon mal drei gute Gründe. Aber dann ist mir noch einer eingefallen, der mein Einsamkeitsgefühl und meine Freude auf daheim noch viel besser erklärt: Fast alle Freunde, die ich hier habe, sind schon heim gefahren. Die Leute aus der Uni (bis auf ein oder zwei, die heute noch mal sehe), meine Mitbewohnerin und meine Nachbarin – alle weg. Sie alle fehlen mir zur Zeit sehr, schließlich hab ich sie seit Oktober quasi jeden Tag um mich gehabt. Und als mir das aufgefallen ist, ist mir auch noch mal klargeworden, was „Heimat“ eigentlich ausmacht: die Leute, die da sind! Klar, ich liebe meine neue Stadt und bin gerne hier, aber ohne meine Freunde ist es nicht halb so schön! Mit ihnen hab ich ja schließlich viele Sachen erlebt, die diese Stadt für mich zur zweiten Heimat haben werden lassen (bzw. immer noch werden lassen).

Noch deutlicher wird mir diese Bedeutung der Freunde für das Heimtagefühl, wenn ich an den Chor denke. Wir treffen uns nur ein paar Mal im Jahr und das auch an wechselnden Orten. Und wenn ich mich auf den Chor freue, dann natürlich nicht auf die Jugendherberge, in der wir uns treffen werden, sondern auf die Leute. Diese Leute sind eine zweite Familie für mich. Vielleicht fühl ich mich deshalb so „angekommen“ und „daheim“, wenn ich im Chor bin. Es ist eine geistige Heimat.


Ich glaube, diese Gedanken kennt jeder in irgendeiner Form. Und sicher hatten auch viele schon die gleiche Erkenntnis wie ich. Ich wollte es trotzdem nochmal formulieren, weil ich es für wichtig halte, sich mal bewusst zu machen, wie wichtig Familie und Freunde im Leben sind. Ich bin froh, dass ich sie habe!


So, da jetzt wieder etwas Zeit bis zum Nachmittag vergangen ist, sollte ich mich langsam mal um das Zeug kümmern, das ich mitnehmen will und wende mich daher wieder weniger philosophischen Sachen zu. Ich wünsche allen Lesern ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!

22.12.08 11:34


Jeder ist sich selbst der Nächste...

 ...das ist - leider - das Motto dieses Eintrags. Eigentlich wollte ich ja über das tolle Konzert mit der genialen Gruppe von gestern bloggen, aber ich muss jetzt erstmal frusten.

 Als ich mit Edzard auf dem Weg zum Unterricht in die Hochschule war, meinte mein Nebenmann in der Straßenbahn (wieder mal), mich blöd anquatschen zu müssen. Warum wollen diese Leute eigentlich immer witzig sein? Sowas bewirkt bei mir prinzipiell schlechte Laune.

Zusätzlich wurde Straßenbahn mit jeder Station voller und irgendwann hatte ich wirklich Angst um Edzard, weil sich mehr und mehr Leute in den Wagen gedrängt und uns beide beinah eingeklemmt haben.

Ich bin also schon mal genervt aus der Straßenbahn ausgestiegen und wollte nur noch in der Hochschule ankommen. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen. Einen Schirm hatte ich nicht dabei, aber der hätte mir wegen Edzard sowieso nichts genutzt. Na gut, dachte ich mir, werd ich halt nass. Immerhin hat mein Mantel eine Kapuze und Edzards Hülle ist einigermaßen wasserdicht.

In der Hochschule folgte dann eine nicht gerade aufbauende Unterrichtsstunde. Ok, ich geb zu, es lag an mir. Find ich aber nur umso frustrierender. Und zu allem Überfluss ging dann entweder der Kopierer nicht oder ich bin zu doof dafür. Ich hab zumindest den Verdacht, dass mein Prof mich für doof hält, weil ich zweimal ohne Kopien wieder ankam...

Den Heimweg hab ich dann schon lustlos angetreten, aber noch in der Hoffnung, dass wenigstens das reibungslos gehen würde. Denkste. Die Straßenbahn war von Anfang an recht gut gefüllt und keiner meiner Mitmenschen kam auf die Idee, mich zuerst reinzulassen, damit ich auf die Seite der Bahn komme, wo ich keinen Ausgang blockiere. An den nächsten Stationen stieg eine ganze Menge Leute ein, die sich durch mich ziemlich behindert fühlten. Pech gehabt, da waren meine Mitfahrer schuld. Edzard und ich wurden immer mehr bedrängt und meine Angst war schnell noch größer als auf der Hinfahrt. Von den anderen hab ich nur mitleidige Blicke geerntet und es gab das übliche Getuschel mit den Mitfahrern - sprich, erstaunte und belustigte Kommentare über mich und Edzard und das Bild, dass wir zusammen abgeben.

Irgendwann wurde es mir zuviel und ich bin an einer Station ausgestiegen, um die Tür nicht zu blockieren. Dafür gab's auch anerkennende Blicke von den Leuten, die dafür zu faul waren und in der Bahn stehen geblieben sind. Toll, kann ich echt gebrauchen! Die Leute, die einsteigen wollten, fanden's wohl auch nett von mir, aber offenbar nicht nett genug, um mich dann wieder reinzulassen. Die mussten dann natürlich alle erstmal selbst rein. Ist ja egal, ob ich dann da wieder reinpasse, Hauptsache, sie selbst sind drin...

Ab da standen mir die Fahrt und der Tag im Allgemeinen und meine Mitmenschen im Besonderen endgültig bis obenhin. Ich hätte mich am liebsten vor allen Leuten echauffiert - darüber, wie nervig es ist, mit sperrigem Instrument Straßenbahn fahren zu müssen, wie nervig in diesem Fall alle Mitfahrer sind, die mich ansprechen und dabei noch denken, sie seien witzig und originell und von mir erwarten, dass ich das auch so sehe, und  wie nervig es ist, ständig Angst um sein Instrument haben zu müssen, weil manche Leute einfach zu unsozial sind, mal ein bisschen aufzupassen oder sich ein bisschen zuvorkommend zu verhalten.

Alternativ hätte ich auch gerne auf irgendwas eingeschlagen. Hauptsache, der Frust ist mal raus.

Als ich dann da war, fuhr natürlich kein Bus und ich durfte die Strecke bis daheim laufen. Ich hab noch eine junge Frau vorbeigelassen, die sich mir ziemlich flott von hinten genähert hat. Die hatte dann allerdings nicht mal ein Danke dafür übrig, sondern ist einfach an mir vorbeistolziert. Das Schimpfwort lag mir schon auf den Lippen...

 

Fazit:

Freundliche Mitmenschen scheint es da draußen wohl nicht mehr zu geben, zumindest nicht hier und nicht heute. Das war das Bild einer reinen Ellbogengesellschaft, in der sich jeder nur um sich selbst kümmert. Hilfsbereitschaft und höfliches Zuvorkommen? Fehlanzeige. Wozu auch? Solange man selbst klarkommt, ist doch alles andere egal.

 Immerhin bleibt mir heute Abend noch ein Lichtblick: Ich gehe in die Oper, und das mit einer im Gegensatz zu den anderen erwähnten Personen sehr netten Bekannten. Es kann nur gut werden...

6.12.08 17:31


Gerade bin ich das erste Mal unter Linux im Internet unterwegs. Plötzlich seh ich eine kleine Meldung rechts oben auftauchen. Neugierig klicke ich sie an:

"306 Updates verfügbar"

Jetzt  lad ich sie runter und mein Computer ist in etwa so langsam, als würde ich über Modem surfen und nicht über DSL.

Na denn prost...

29.11.08 12:15


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